Definition
SQL (structured query language) wurde in den 1970er bei IBM entwickelt
und ist eine Datenbankabfragesprache.
Jede Abfrage (und jeder Eintrag, jedes Löschen) einer "seriösen"
Datenbank geschieht über SQL oder ist zumindest mit SQL auch möglich.
Der Sprachumfang von SQL ist gewaltig, einer der Gründe, warum es
offensichtlich keine Konkurrenz zu diesem Standart gibt.
SQL-Abfragen werden als String einer Funktion von PHP übergeben,
die diese dann an die Datenbank weiterleitet und ausführen lässt.
Vorteile
SQL bietet die Möglichkeit, Tabellen zu erstellen und zu löschen,
Spalten hinzuzufügen und wegzunehmen, Einträge vorzunehmen und zu
löschen, zu suchen, sortieren und kombinieren. Ausserdem ist das
der einzig anerkannte und auf unterschiedliche Datenbanktypen
anwendbare Weg.
Nachteile

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Obwohl SQL als ANSI-Standart vorliegt, haben viele Entwickler Ihre
eigenen Datentypen in Ihrer Datenbank über SQL ansprechbar gemacht.
Einige Datentypen und Schlüsselwörter funktionieren nur auf einigen
Datenbanken und SQL bietet auch nur die Abfrage, den Verbindungsaufbau
muss die Programmiersprache wieder selbst leisten.
Da sich die Optionen beim Verbindungsaufbau schon bei vielen Datenbanken
unterscheiden muss eigentlich jede Datenbankanwendungen auf
eine andere Datenbank erst portiert werden (was zugegebenermaßen
schnell erledigt ist).
Außerdem ist SQL langsam - mit ODBC geht dann die Geschwindigkeit
endgültig den Bach 'runter. Zumindest bei kleinen Datenmengen:
Oft kostet der Verbindungsaufbau wertvolle Zehntelsekunden,
teilweise genausoviel Zeit, die notwendig ist, um 10000 Datensätze
auszulesen.
Trotzdem ist SQL schon deshalb langsam (in Programmiererausdrücken:
von der Geschwindigkeit eher Visual Basic als Pascal), weil die
Statements als Text übergeben werden und mühsam geparst werden müssen.
Komisch eigentlich, wäre eine etwas binärerer Sprache schneller und leichter
zu realisieren gewesen.